Europa treu - den Staaten zugewandt


Rheine. In den USA geboren lebt der Jazz mittlerweile auf der ganzen Welt. Überall mischen sich weitere Einflüsse unterschiedlichster Kulturen und längst ist der europäische Jazz auch frech, spannend und überaus unterhaltsam.
Die vielen Facetten dieser Entwicklung möchten die Macher des Jazzfestivals Rheine „Jazz am Schloss“ auf diesem Festival feiern.
Am Pfingstsonntag ab 19.40 Uhr mit „Sudhoff´s Kabuff Orchester“. Seit vielen Jahren tourt Festivalleiter Tobias Sudhoff mit seiner schrägen Truppe durch die Clubs: Drummer-Legende (Doldingers Passport, Paul Kuhn Trio und an der Seite von Helge Schneider) Willy Ketzer sorgt für Big Band-Sound, Bassist Paul G. Ulrich zupft unvergleichlich seinen Bass und Matthias Fleige lässt seine Gitarrensaiten im wahrsten Sinne des Wortes sprechen. Deutscher Jazz mit viel Humor und vor allem richtig dufter Musik – wenn guter Jazz doch immer so viel Spaß machen würde.
Ab 20.50 Uhr erzeugen „Echoes of Swing“ bestimmt den einen oder anderen Nachhall ihrer bevorzugten Klänge. Seit Jahren sind sie ein Aushängeschild des europäischen Jazz. Mit Auszeichnungen wie dem ‚Preis der Deutschen Schallplattenkritik‘ oder dem bedeutendsten französischen Jazz Award, dem ‚Prix de l’Académie du Jazz, Paris‘ haben sie international für Furore gesorgt. „Echoes of Swing“ bietet längst weit mehr als nur ein rundum kompetentes Echo der klassischen Jazz-Ära.
Stolz zeigen sich die Veranstalter, dass sie mit Adam Ben Ezra einem jungen Star der Jazzszene für Rheine verpflichten konnten: Kontrabassist, Multi-Instrumentalist und Youtube-Sensation – Adam Ben Ezra ist ein absolutes Ausnahmetalent der neuen Jazz-Generation und aber 22 Uhr in der Ökonomie zu erleben. Auf Adam Ben Ezra sind schon viele Weltstars des Jazz aufmerksam geworden – nicht zuletzt Pat Metheny oder Mike Stern luden ihn ein, mit ihnen die Bühne zu teilen!
Dem europäischen Gedanken treu bleibt Jazz am Schloss auch am Pfingstmontag– dieser Tag will zugleich eine Hommage an die Tradition des Jazz sein. Und die Wurzeln haben was mit Bewegung zu tun: Wo begannen Louis Armstrong, Jack Teagarden oder Kid Ory? In einer Marching Band! Dieser Tradition fühlen sich die Musiker um den Gitarristen Ronny Lechtenberg verpflichtet, wenn sie mit ihren „Walking Blues Prophets“ loslegen. Überall, wo stimmungsvolle Musik gewünscht ist, sind diese musikalischen Propheten zur Stelle! Sie werden den Pfingstmontag ganz in der Tradition einer Marching Band zwischen dem Publikum starten. Ab legen sie um 11 Uhr los. Nicht weniger bewegend will „Pils Picker Jazz Band“ anschließend aufspielen. So sei es!
„Lass uns ein Pils picken“ hatte Jimmy Horschlag 1969 gesagt, als man auf der Suche nach einem Namen für die Band war. Und fortan prägten die Pils Pickers den Pott mit unzähligen Auftritten als die angesagteste New Orleans-Dixie-Besetzung des Ruhrgebiets. Das sind sie bis heute geblieben. Spaß, Leidenschaft und ihre Musikalität prägen ihre Hommage an die goldenen Zeiten des Südstaaten- Jazz, und was könnte besser passen auf einen Pfingstmontagmorgen im Ambiente des Klosterschlosses?


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