Wenn Ärger in der Luft liegt


Rheine. Die Vögel zwitschern am Morgen, überall blühen Blumen und die Sonnenstrahlen wärmen – endlich wieder Zeit, im eigenen Garten zu entspannen. Doch in Frühling und Sommer hat auch der Ärger am Gartenzaun Hochsaison. Tobende Kinder, bellende Hunde, zu hohe Hecken: Es gibt jede Menge Punkte, an denen es zu Konflikten kommen kann. Ein immer wiederkehrender Grund für Streit unter Nachbarn: qualmende Grills. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Meine Rechte als Nachbar“ zeigt auf, welche Beeinträchtigungen die Leserinnen und Leser hinnehmen müssen, wogegen sie sich wehren können und wie sie vorgehen sollten, wenn Ärger in der Luft liegt.
Beim Grillen ist zum Beispiel der Umfang entscheidend. Wenn jemand in den Sommermonaten gelegentlich grillt, ist nicht von einer wesentlichen Beeinträchtigung nach dem bürgerlich- rechtlichen Nachbarrecht auszugehen. Im Mietoder Wohnungseigentumsrecht kann die Nutzung eines Gartengrillgeräts auf dem Balkon jedoch untersagt werden. In Ausnahmefällen kann sogar das öffentliche Immissionsschutzrecht greifen – wenn der Qualm in konzentrierter Form in die Wohn- und Schlafzimmer unbeteiligter Anwohner eindringt und eine erhebliche Belästigung entsteht. Der Ratgeber hilft dabei, in diesen und vielen weiteren Fällen den Überblick zu behalten, und zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie sich Konflikte lösen lassen.
Der Ratgeber ist erhältlich in der Verbraucherzentrale in Rheine, Auf dem Thie 34.


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